Energieverbrauch, Standby-Verluste und Einsparpotenziale – verständlich visualisiert.
Jeder Raum einer Wohnung hat ein anderes Energieprofil. Diese Übersicht zeigt, welche Bereiche typischerweise den größten Anteil am Gesamtverbrauch ausmachen und warum.
Die Küche führt in den meisten Haushalten die Verbrauchsliste an. Kühlschrank und Gefriergerät laufen rund um die Uhr, Herd und Backofen haben hohe Leistungsaufnahmen. Wohnzimmer und Arbeitszimmer folgen – vor allem durch Unterhaltungselektronik und Beleuchtung.
Interessant: Das Badezimmer wird häufig unterschätzt. Elektrische Handtuchtrockner, Haarpflege und Warmwasserbereitung können erheblich zum Verbrauch beitragen.
Nicht jedes Gerät ist gleich relevant. Manche laufen selten, andere täglich stundenlang. Die Kombination aus Leistung und Betriebsdauer bestimmt den tatsächlichen Verbrauch.
Fernseher, Receiver, Spielekonsolen, Drucker – im Standby-Modus verbrauchen diese Geräte zwar wenig, aber kontinuierlich. Die Grafik zeigt typische Werte und verdeutlicht, wie sich der Jahresverbrauch summiert.
Wichtig: Die tatsächlichen Werte variieren je nach Gerätemodell und Baujahr erheblich. Ein Strommessgerät liefert die genauen Zahlen für Ihre spezifischen Geräte.
Ein Grad weniger Raumtemperatur kann den Heizenergiebedarf spürbar senken. Doch Heizen ist komplex: Die Wärmeverteilung im Raum, die Außenwandtemperatur und das Lüftungsverhalten spielen alle eine Rolle.
Diese Grafik zeigt, wie Thermostateinstellungen und Raumtemperatur zusammenhängen und welche einfachen Verhaltensänderungen wirksam sind.
Nachtabsenkung, Abwesenheitssteuerung und das Schließen von Türen zu unbeheizten Räumen sind Maßnahmen ohne jede Investition.
Watt (W) beschreibt die Leistung – also wie viel Energie ein Gerät pro Sekunde aufnimmt. Kilowattstunden (kWh) beschreiben den Verbrauch über Zeit. Ein 100-Watt-Gerät, das 10 Stunden läuft, verbraucht 1 kWh.
Leistung in Watt geteilt durch 1000 ergibt Kilowatt. Multipliziert mit den Betriebsstunden pro Jahr ergibt das den Jahresverbrauch in kWh. Multipliziert mit dem Strompreis zeigt sich der Kostenbeitrag.
Herstellerangaben sind Richtwerte unter Testbedingungen. Das eigene Nutzungsverhalten weicht oft ab. Nur ein Strommessgerät am Gerät selbst liefert verlässliche Werte für den persönlichen Haushalt.